Lehrausgang der 7c ins Parlament


Unser Lehrausgang ins Parlament
(Bericht 1)

Am Mittwoch, den 30. November 2016 besuchte unsere Klasse gemeinsam mit Frau Prof. Weissenbeck und Herrn Prof. Vyhnalek das österreichische Parlament.


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Nachdem wir die Sicherheitskontrolle durchschritten hatten, stelltenwir uns rund um ein Modell des Parlamentsgebäudes auf. Hier erhielten wir einige Informationen zum Gebäude und zur ntstehung des Parlaments. Als nächstes gingen wir die Haupttreppe hinauf. Dort kamen wir in die große Säulenhalle, von der aus wir weiter in Richtung des Nationalratssitzungssaales gingen. Diesen konnten wir leider nicht betreten, da dort wenige Minuten später eine Ausschusssitzung stattfand. Vor dem Sitzungssaal erfuhren wir von der Sitzverteilung der Parla-mentsparteien im Nationalrat und von der Sitzordnung der 183 Abgeordneten. Wir sahen Bilder der drei NationalratspräsidentInnen und wurden auf die drei Fahnen am Dach des Parlaments aufmerksam gemacht: Die Österreichfahne, die Europaflagge und die des Bundeslandes, das für sechs Monate in alphabetischer Reihenfolge den Präsidenten beziehungsweise die Präsidentin des Bundesrates stellt. Momentan ist dies die Steiermark.

Danach gingen wir zum Sitzungssaal des Bundesrates, den wir ebenfalls nicht betreten konnten, und dann in einen gegenüberliegenden, gleich großen, aber leeren Saal. Darin wurde uns die Entstehung eines Gesetztes erklärt. Anschließend hat unsere Klasse hier noch ein Gesetzgebungsverfahren zum Thema „Preisnachlass bei ÖBB-Tickets für Jugendliche“ nachgespielt.

Zum Schluss betraten wir noch den „historischen Sitzungssaal“ des Abgeordnetenhauses, welcher heute nur noch festlichen Zwecken dient, wie zum Beispiel am 26. Jänner 2017 der Angelobung Alexander Van der Bellens zum österreichischen Bundespräsidenten.
Tobias Treitner, 7c

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Unser Lehrausgang ins Parlament (Bericht 2)

Vor jenem Lehrausgang hatte ich noch nie zuvor das Parlament besichtigt. Eine kuriose Tatsache, wenn ich daran denke, dass ich bereits unzählige Male daran vorbeigegangen bin, mir jedoch keinerlei Gedanken über dieses Gebäude gemacht habe.

Unsere Klasse wurde von einer sehr netten Führerin empfangen, die uns einiges über das Parlament und die Funktion der jeweiligen Räumlichkeiten erzählt hat. Dabei hat sie sich sehr klar und verständlich ausgedrückt. Eine Eigenschaft, die mir bei so einigen Führungen, die ich bereits erlebt hatte, gefehlt hat. Außerdem war sie freundlicherweise immer für Fragen jeglicher Art offen. Deshalb fand ich es sehr schade, dass uns der Einlass in den Nationalratssitzungssaal verweigert wurde, da gerade eine Ausschusssitzung stattfand.

Dafür blieb uns aber mehr Zeit, um eine Tagung - in unserem Fall zum Thema „Verbilligung von ÖBB-Fahrscheinen für Jugendliche“ - in Klassenstärke nachzuspielen. Das hat mir besonders gefallen, da ich so am besten verstanden habe, wie das „parlamentarische System“ in Wirklichkeit funktioniert.

Desweiteren haben wir auch noch den historischen „Reichsratssitzungsaal“ gesehen, in welchem mir erneut die Schönheit der Architektur des Gebäudes aufgefallen ist. Doch wie bereits zuvor wurde mir auch hier bewusst, dass der erste Eindruck trügt. Trotz seiner Schönheit fällt einem beim genaueren Hinsehen der veraltete Zustand des Hauses auf. Auch das Parlamentsgebäude ist
vom Zahn der Zeit nicht verschont geblieben. Umso besser, dass es mit Sommer 2017 renoviert werden soll, um wieder im alten Glanz zu erstrahlen.

Zuletzt lässt sich noch sagen, dass mir der Lehrausgang sehr gefallen hat. Ich bin froh, auf diesem Weg noch mehr über österreichische Politik gelernt zu haben.
Jan Stauffer, 7c

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