Frühlingskonzert 2017

Der Verein der Freunde des Wiener Musikgymnasiums und die Direktion des Wiener Musikgymnasiums laden herzlich ein zum

FRÜHLINGSKONZERT
„Nun strahlt der Mai den Herzen“

am Montag, 29. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Festsaal des Justizpalastes
1010 Wien, Schmerlingplatz 11

Mag. Gerda Schallamon, Direktorin
Hofrat Mag. Friedrich Lessky, Obmann
 

Wir präsentieren bei diesem Konzert:

GERALD SCHUBERT, Violine - Mitglied der Wiener Philharmoniker, Absolvent des Musikgymnasiums (1975)
am Klavier begleitet von BERNADETTE BARTOS, Absolventin des Musikgymnasiums (2001)
Werke von Edvard Grieg, Richard Wagner und Josef Strauß

Männerchor der Unterstufe des Musikgymnasiums
Leitung: Georg Kugi
Chöre von Thomas Morley, Herwig Reiter und Robert Sund sowie Volkslieder

Kammerchor des Musikgymnasiums
Leitung: Richard Böhm
ERNSTES und HEITERES für gemischten Chor
von Felix Mendelssohn Bartholdy, Zoltán Kodály, Jimmy van Heusen und Hermann Leopoldi u.a.


Im Anschluss an das Konzert laden wir zu einer Wein-Degustation des Weinbaubetriebes SIGI SCHARF, Krems-Gneixendorf, ein.


Eintrittskarten € 20.- (Vereinsmitglieder € 15.-, Studenten und Schüler € 10.-)

Kartenreservierung
E-Mail: freunde.mgw(at)hotmail.com
Tel. 0664/375 75 90, Fax 01/317 34 24
Restkarten an der Abendkassa

Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt dem Wiener Musikgymnasium zugute.




Gerald Schubert
Der 1956 in Wien geborene Geiger Gerald Schubert bekam seinen ersten Geigenunterricht von seinem Vater, der ein Schüler des legendären Geigenvirtuosen Váša Příhoda und des langjährigen Konzertmeisters der Wiener Philharmoniker Willi Boskovsky war. Am Wiener Musikgymnasium erhielt er seine musiktheoretische Ausbildung und machte erste Erfahrungen im Orchesterspiel. Sein Violinstudium absolvierte er 1978 an der Wiener Musikhochschule bei Professor Josef Sivo und Roswitha Randacher. Dann setzte er seine Studien bei Alfred Staar fort. Meister- und Kammermusikkurse besuchte er bei Joseph Calvet und Oleg Maisenberg.
Ab 1976 substituierte er im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern.
1981 wirkte er als Konzertmeister der Lockenhausstrings im Rahmen des von Gidon Kremer geleiteten Kammermusikfestivals in Lockenhaus. Konzerte und Aufnahmen führten Schubert, der zwischen 1974 und 1976 Mitglied des Jeunesse World Orchestra war, seit 1979 dem Orchester der Wiener Staatsoper angehört und 1982 als Stimmführer der zweiten Geigen Mitglied der Wiener Philharmoniker ist, zu den musikalischen Zentren Europas, Amerikas und Asiens.
1983 begann er als Assistent von Prof. Josef Sivo seine Unterrichtstätigkeit und übernahm 1999 die Leitung einer Konzertfachviolinklasse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Zu seinen zahlreichen prominenten Kammermusikpartnern zählen neben einer Reihe philharmonischer Kollegen auch die Pianisten Yefim Bronfman, Harald Ossberger, Claus Christian Schuster, Marialena Fernandes und Bernadette Bartos.
Die Verwandschaftslinien von Franz Schubert und Gerald Schubert laufen beim 1687 geborenen Hans Schubert, dem Urgroßvater des Komponisten zusammen.
Dieser hatte zwei Söhne, Carl und Joseph. Der Carl-Linie entstammt Franz Schubert, der Joseph-Linie Gerald Schubert.

Bernadette Bartos
Die 1982 geborene Pianistin Bernadette Bartos absolvierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien im Juni 2010 ihr Konzertfachstudium. Sie studierte bei Imola Joó, Heinz Medjimorec und Stephan Möller.
Ihr Liedbegleitungsstudium am Royal College of Music in London bei Roger Vignoles und Simon Lepper wurde im Juli 2011 abgeschlossen. Ihr Masterstudium Vokalkorrepetition Lied und Oratorium am Konservatorium Wien Privatuniversität schloss sie im Februar 2012 ab.
Ergänzt wurde ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Klaus Hellwig, Christopher Elton, Noel Flores, Joaquin Soriano, Helmut Deutsch, Julius Drake und Graham Johnson.

2001 maturierte sie im Musikgymnasium Wien, Neustiftgasse.
Als Sechzehnjährige debütierte sie mit dem Orchester des Wiener Muiskgymnasiums unter Herbert Ortmayr im Großen Saal des Wiener Musikvereins mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in c-moll.
2002 wurde sie im Auswahlspiel „Musica Juventutis“ prämiert und es folgten Konzerte im Schubert- und Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin und Liedbegleiterin.
Ihre Konzerttätigkeiten als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin führten sie nach Frankreich, Italien, Uruguay, Slovenien, Großbritannien, in die Schweiz, Slowakei, und Niederlande.
2010 wurde sie in Graham Johnson’s „Young Songmakers Almanac“ aufgenommen. Es folgten Liederabende in St. John’s Smith Square sowie beim Oxford Lieder Festival (Hollywell Music Room).
Als Kammermusikerin debütierte sie im Juli 2011 in der Regent Hall in London und gewann im Mai 2012 den Beethoven Chamber Music Competition der Beethoven Society of Europe.

Im März 2013 erschien bei Gramola eine Cd mit Liedern von Benedict Randhartinger mit dem Bariton Wolfgang Holzmair und Bernadette Bartos am Klavier. Im Dezember 2015 kam eine Cd mit Aufnahmen von Paraphrasen für Violine und Klavier aus Opern von Richard Wagner mit dem Geiger der Wiener Philharmoniker Gerald Schubert heraus.

Eine regelmäßige Konzerttätigkeit im In- und Ausland verbindet sie mit den Sängern Rainer Trost, Paul Armin Edelmann, Rafael Fingerlos, Matthias Winckhler und der Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel.

Seit Oktober 2012 arbeitet sie als Vokalkorrepetitorin für Lied und Oratorium an der Universität Mozarteum Salzburg in den Liedklassen von Helmut Deutsch und Wolfgang Holzmair.
Seit Februar 2014 wird sie von der Künstleragentur VCM Vienna Music Connection vertreten.